Lord Acton und 25 Jahre Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste

Mrz 9th, 2015 | von: | Kategorie: Aufsätze

Die 1990 von Felix Unger, Nikolaus Lobkowicz und Kardinal Franz Konig begründete Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste feiert 2015 ihr 25-jähriges Bestehen. Zum diesem Anlass wird die Akademie mit einer Festschrift gewürdigt, die sich der spannenden Frage widmet „Akademien in Europa – Traum oder Trauma“.

Am Beginn stellt Präsident Felix Unger in „Die Kunst den ‚Kurs Europa‘ zu halten“ das Kernanliegen der Akademie in das Zentrum seiner Betrachtungen. Deren historische Entwicklung stellt sodann France Bernik in „The European Academy of Sciences and Arts” dar. Es folgen Grußworte von Flavio Cotti, Franz Fischler, Norbert Lammert, Doris Leuthard, Borut Pahor, Peter Ramsauer, Michael Spindelegger und Kenji Yoshigo an.

Den Hauptteil zum Generalthema „Akademien in Europa – Traum oder Trauma“ sowie zu „aktuellen Problemen des 21. Jahrhunderts und deren Lösungen für die künftige Entwicklung betreffend Gesellschaft und Identität, Religion, Ethik und Medizin“ stellen sodann zahlreiche Beiträge der Mitglieder der Akademie in englischer und deutscher Sprache.

Als Mitglied der Klasse VII – Weltreligionen durfte ich einen eigenen Beitrag beisteuern, der sich dem Theorem Lord Actons (1834-1902) widmet: „Der sicherste Test, mit dem wir beurteilen können, ob ein Land tatsächlich frei ist, ist die Summe der Sicherheiten, der sich Minderheiten erfreuen.“ Konkret lauten die bibliographischen Angaben:

„… ob ein Land tatsächlich frei ist“. Zur Aktualität eines Theorems von Lord Acton. In: Akademien in Europa – Traum oder Trauma. 25 Jahre Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste. Festschrift. Hrsg. von Maria Eder, Elmar Kuhn. Bratislava: Publishing House of the Slovak Academy of Sciences 2015 (= Danube edition. Book series of the European Academy of Sciences and Arts. Volume 2). S. 151-155.

 

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